Seriöses Inkasso kann helfen! Ausprobieren und eigenes Urteil fällen

Obwohl lt. Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e. V. (BDIU) dessen Mitgliedsunternehmen jährlich über fünf Milliarden Euro an Geldern dem Wirtschaftskreislauf wieder zuführen, von ihnen mehr als 20 Millionen Mahnungen allein im außergerichtlichen Inkasso bearbeitet werden, und sie in vier von fünf Fällen durch ihre professionelle Rechtsdienstleistung für eine Klärung sorgen und somit die Justiz im Jahr millionenfach entlasten, scheint für viele Menschen die Inkassobranche eben einfach der ewige „Buhmann“ zu sein. Mehr denn je werden heute Meinungen und Urteile anderer einfach ungefiltert und ungeprüft übernommen. Das gilt auch vielfach für die Aussagen über Inkassounternehmen. Es ist nun einmal wesentlich einfacher, Schuld auf andere abzuwälzen, als sich zu etwaigen eigenem Fehlverhalten (wie z.B. Dinge mit dem Wissen zu bestellen, dass man sie nicht bezahlen kann/will, auf Mahnungen und schreiben nicht zu reagieren etc.) zu bekennen. Auch wenn das menschlich ist, ist nicht das Inkassounternehmen, das vom geprellten Unternehmer beauftragt wurde, hier der „Buhmann“, der unberechtigter Weise Geld will, sondern der, der für Lieferung und Leistung Geld schuldig ist! Wer sich dann als Unternehmer z. B. nicht selbst ein Urteil bildet, überprüft, WER welche Äußerungen tätigt und sich davon abhalten lässt, den Forderungseinzug an einen Rechtsdienstleister abzugeben, vergibt nicht selten eine realistische Chance, doch noch an das ihm zustehende Geld zu kommen. Ja, er gibt sogar noch zusätzlich zum eigentlichen Kerngeschäft viel Nerven und Zeit dran, die offene Forderung selbst zu realisieren.

Ich will die schwarzen Schafe der Branche auch hier nicht unerwähnt lassen, aber es gibt so sehr viel mehr seit Jahrzehnten seriös und verantwortungsbewusst arbeitende Inkassounternehmen, die für die Wirtschaft und auch das Justizwesen unentbehrlich sind. Sie sind normale Dienstleister im Forderungseinzug, müssen durch die zuständige Behörde (z. B. Landgericht) registriert sein, was wiederum umfangreiche Eignungsmerkmale und Kenntnisse zur Voraussetzung hat, die im Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) geregelt sind. Wer ein seriöses Inkassounternehmen sucht, kann z. B. beim Bundesverband BDIU nachfragen. Unter den hunderten Mitgliedern wird sich bestimmt auch eines  in der Nähe finden lassen. Ich würde mich vor der Beauftragung immer nach den Bedingungen, der Vorgehensweise und den Kosten des Unternehmens erkundigen. Bei seriösen Unternehmen sind die einzelnen Posten klar geregelt und werden transparent kommuniziert. Die Inkassokosten dürfen die hypothetischen Rechtsanwaltsgebühren nicht übersteigen. Diese sind im Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) geregelt und dienen für den Berufsstand der Rechtsanwälte als Grundlage der Gebührenerhebung. Ein Inkassounternehmen kann distanzierter arbeiten als manch Gläubiger, gerade bei einem „alten Geschäftskumpel“, es schlägt ggf. Lösungsmöglichkeiten vor, setzt Termine, ist klar und eindeutig. Das allein reicht oft schon, um unnötige Prozesse zu vermeiden. Mein Tipp daher: Inkasso beauftragen — sich selbst ein Urteil bilden! Die eigene Arbeit sollte es einem wert sein!

Mehr zu diesem Thema unter: https://www.bremer-inkasso.de/deutsch/aktuelles/fuer-forderungseinzug-inkasso-nutzen-warum-auch-nicht.html

 

 

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