Offene Forderungen? Rechtsdienstleister-Kompetenz nutzen

Es heißt, dass hierzulande nicht gern über Geld gesprochen wird. Keiner möchte sich gern in die Karten gucken lassen, sich der Beurteilung anderer aussetzen. Das ist sicher verständlich. Wenn es aber um offene Forderungen geht, ist das nach meiner Erfahrung nicht immer auch der beste Weg. Die Belange eines Unternehmens sind heutzutage oft so komplex und vielfältig, und der Forderungseinzug ist nur ein Teil, wenn auch ein sehr wichtiger Teil davon. Hat man es dann mit Schuldnern zu tun, die einfach nicht reagieren, ist ein hoher Personal-, Zeit-, Nerven- und Kosteneissatz fast immer vorprogrammiert. Ich kann nur raten, sich so schnell wie möglich kompetente Unterstützung von einem Rechtsdienstleister zu holen, der sich, wie ein Inkassounternehmen z. B., tagtäglich mit auch schwierigstem Forderungseinzug beschäftigt. Den Einzug von offenen Forderungen abzugeben bewirkt, wieder Ressourcen für das Kerngeschäft des Unternehmens frei zu haben und sich nicht noch zusätzlich zum Sklaven seines Schuldners zu machen. Die Recherche nach einem in Frage kommenden Rechtsdienstleister findet zumeist im Internet statt. Bei Rechtsanwälten sollte man deren Arbeitsschwerpunkte beachten, bei Inkassounternehmen ist die Mitgliedschaft im Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e. V. (BDIU) ein Qualitätsmerkmal, da die Mitglieder sich dauerhaft der freiwilligen Selbstkontrolle durch den Verband unterwerfen, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen an Inkassodienstleister hinausgeht. Von allen Rechtsdienstleistern sollten im Vorfeld unbedingt die Konditionen abgefragt werden. Ein seriöser Rechtsdienstleister wird bei Beauftragung die Vorgehensweise noch einmal erläutern, die für den Forderungseinzug benötigten Unterlagen einfordern und ggf. eine Rechts- und Plausibilitätsprüfung durchführen. Ein Rechtsdienstleister kennt die meisten Schuldner-Tricks, weiß, wo und wie Anfragen zu Schuldner(negativ)daten zu stellen sind, nimmt die Emotionen raus, wenn es sich beim Schuldner z. B. um einen langjährigen Kunden handelt, verfügt über Zeit, Nerven und Personal, eigens für diese Aufgabe, und vor allem über das rechtliche Knowhow.

Ab und an ist es nach meiner Erfahrung einfach hilfreich, über Geld zu sprechen, vor allem über das, was einem für gute Leistung verweigert wird, und sich helfen zu lassen. Ein „Selbstversuch“ kann u. U. teuer enden – zumal bei einem erfolgreichen Forderungseinzug seitens eines Rechtsdienstleisters in der Regel der Schuldner die Kosten dafür als Verzugsschaden zu zahlen hat.

Mehr zum Thema: https://www.bremer-inkasso.de/deutsch/aktuelles/wenn-kunden-ploetzlich-nicht-mehr-reagieren-die-kompetenz-dritter-nutzen.html

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