Für Verbraucherzentralen scheint klar zu sein: Inkasso = unseriöse Abzocke

Die Berichte der Verbraucherzentralen bzgl. der Inkassobranche sind bald nicht mehr zu ertragen! Da wird scheinbar ziemlich wahllos alles in einen Topf geschmissen was nach Abzocke, überhöhten Forderungen, Druck, Angstmache, Gerichtsvollzieher, Pfändung, exorbitante Kosten und natürlich Inkasso „riecht“. Und dann wird so kräftig umgerührt und vermengt, dass einzelne Komponenten nur noch schwer auszumachen sind. Zu einer dicken Wort-Knolle namens „unseriös“ kommt dann noch für Einheitsbrei-Allergiker eine kleine Wort-Prise „seriös“ hinzu. Heraus kommt nur dieses eine Inkasso-Gericht und es wird immer und immer wieder aufgewärmt dem Leser serviert. Das ist seit Jahren „Berichte-Küche“ auf niedrigem Niveau mit billigen und schlechten unkontrollierten Zutaten, ohne Rücksicht auf Bekömmlichkeit und Verluste. Eigentlich ein Fall für die „Gewerbe“-aufsicht, aber es geschieht nichts. Ganz im Gegenteil. Es wird munter weiter geköchelt und es kommen immer neue abstrusere Zutaten hinzu.

Die neuste Forderung der Verbraucherzentralen ist, dass es einen Gebührenrahmen für Inkassounternehmen geben soll, der z. B. für eine Forderung bis 500 EUR lediglich 15 EUR an berechtigten berechenbaren Gebühren zulassen soll. Dass ein Rechtsanwalt für die gleiche Tätigkeit aber 70,20 EUR berechnen darf, und dass sich auch laut Gesetzgeber Inkassounternehmen nach der  Rechtsanwaltsvergütungsordnung mit ihrer Gebührenberechnung zu richten haben, das wird mit keinem Wort erwähnt. Warum nicht? Nur weil ein Verbraucher nicht von allen Bereichen Ahnung haben kann, kann ich ihn doch nicht einfach mit falschen Informationen „füttern“! Da eine Berichterstattung seitens der Verbraucherzentrale über seriöses, beanstandungsfreies Inkasso so gut wie nie zu finden ist, scheint es dieses für die Verbraucherzentrale und somit auch für die, sich gut durch die Verbraucherzentrale informiert fühlenden Verbraucher gar nicht zu geben! Dem Verbraucher wird damit kein Gefallen getan! Auftraggeber von Inkasso, große Firmen bis hin zu Privatleuten, rückt es hingegen zumindest ins Zwielicht. Heißt doch streng genommen eine solche Berichterstattung im Umkehrschluss, dass sich Inkasso beauftragende Gläubiger an den, in der Branche impliziert üblichen Drohungen, Abzocke etc. beteiligen bzw. sie zumindest billigen. Hier wird der Spieß wieder einmal umgedreht: Wieder einmal wird der Fokus auf die armen Schuldner gerichtet, die es vor den Bösen zu schützen gilt, die ihr Geld wollen und die dafür, dass sie es sich „holen“, sogar noch Geld wollen.

Jede Dienstleistung kostet Geld!

Warum aber soll sich immer nur die Inkassobranche dafür rechtfertigen?? Es gibt ja wohl kaum einen, der glaubt, wenn er im Restaurant Essen bestellt, am Ende mit der Rechnung nur den reinen Warenwert dessen zu zahlen, was auf dem Teller lag.

Und was ist mit den Gläubigern? Sie haben etwas geliefert, etwas geleistet, ohne dafür Geld bekommen zu haben. Und das ist dann einfach so okay? Ins Restaurant gehen, gut essen und dann einfach aufstehen und ohne zu zahlen gehen? Das ist dann auch okay?

Auch die Inkassobranche ärgert sich über die schwarzen Schafe in ihren Reihen. Dieses und diese auch gern namentlich zu benennen und vor ihnen zu warnen, dagegen hat wohl kein seriöses Inkassounternehmen etwas. Auf eine seriöse differenzierte Berichterstattung und vor allem Information der Verbraucher seitens der Verbraucherzentrale über die Arbeit der Inkassobranche, darauf wartet die Branche allerdings seit Jahren vergeblich.

Mein Rat für die Berichte-Köchelei der Verbraucherzentralen: Ähnlich der Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln, zukünftig alle „Geri(ü)cht-Zutaten“ genau und im benutzten Verhältnis, mit Ursprungsnachweis und Haltbarkeitsdatum aufzuführen. Dann kann der Verbraucher selbst entscheiden, ob er „zulangt“ oder besser „heilfastet“!

Mehr dazu : https://www.bremer-inkasso.de/deutsch/aktuelles/forderungen-der-verbraucherzentralen-unserioes.html

 

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